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Reineke Fuchs













Reineke Fuchs

Kinderoper nach Johann Wolfgang von Goethe in 12 Gesängen

Musik: Ulrike Haage, Libretto: Sascha von Donat

 

NRW-Premiere:

So, 27.11.11, 15:00 Bürgerhaus Hürth

Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 Hürth

Dauer: ca 90 Min zzgl. Pause nach dem fünften Gesang

 

Die Idee

Johann Wolfgang von Goethe hat seine Fabel "Reineke Fuchs" im Jahre 1793 fertiggestellt und zeichnet mit dem Stück eine deftige Gesellschaftskritik. Der Stoff von "Reineke Fuchs" dient als Vorlage für viele Kinderbücher und Theaterstücke. Eine Oper zu Reineke Fuchs hat es aber bislang nicht gegeben.

Die Opernwerkstatt beschreitet mit Reineke Fuchs einen neuen Weg im Bereich der Kinderoper. Es ist die erste Auftragskomposition, die das Ensemble vergeben hat. Ausgewählt hierfür wurde Ulrike Haage, die eine moderne Musik komponiert hat, zu der Kinder und Zuschauer schnell einen Zugang finden, ohne dass in Sachen Anspruch und Ästhetik Abstriche gemacht werden müssten.


Bisher bietet kein Opernensemble oder Opernhaus, selbst Kinderopernhäuser, eine Zusammenarbeit zwischen professionellen Ensembles und Kinderchören an, die nicht sowieso schon den einschlägigen Häusern angeschlossen sind. Die Opernwerkstatt am Rhein gibt damit dem Bereich Kinderoper eine neue Spielart.

Die Kinder, die in die Inszenierung eingebunden sind, begegnen unvorbelastet einer Kunstform, die häufig mit Vorurteilen versehen ist und erleben diese als lebendig, spannend und vielfältig. Sie erfahren, wie im Konstrukt Oper Inhalte und Musik sichtbar werden und sie sehen, dass hier Menschen mit viel Begeisterung bei der Sache sind. Sie lernen junge professionelle Sängerinnen und Sänger kennen, die ihre Leidenschaft und Begabung zum Beruf gemacht haben. Aus der gemeinsamen Arbeit erwächst eine künstlerisch niveauvolle Aufführung. Und die jungen Zuschauer im Saal, die sich ohnehin schon leicht mit den Tierfiguren auf der Bühne identifizieren können, erhalten durch die mitspielenden Kinder einen noch direkteren Zugang zum Stück.

Gleichzeitig wird das Volksgut der Fabel „Reineke Fuchs“ auf innovative und moderne Weise erhalten und vermittelt.

Der Inhalt

Reineke Fuchs hat es faustdick hinter den Ohren und weiß sich durch geschicktes Taktieren immer wieder Vorteile auf Kosten der anderen Tiere zu verschaffen. Das soll jetzt ein Ende haben. Seine größten Widersacher, Isegrim der Wolf, Braun der Bär und der Kater Hinze wollen ihm an den Kragen. König Nobel hält über Reineke Gericht. Aber der schlaue Fuchs zieht seinen Kopf erneut aus der Schlinge. So kommt es zum großen Duell zwischen Reineke und Isegrim. Und obwohl Reineke Fuchs so durchtrieben ist, empfindet jeder Sympathie mit dem listigen Kerlchen. Aber nicht nur mit ihm, auch für alle anderen Charaktere hat man einfach Verständnis.

Die Musik

"Als grundsätzlich neugierige Komponistin und Musikerin reizt mich an dem Kinderoper Projekt Reineke Fuchs die Idee, eine erwachsene Musik zu komponieren, die die Kinder als Publikum ernst nimmt und ihnen doch zugleich ihre eigene nachvollziehbare "Miniatur Oper" gibt. Die Songs enthalten Anspielungen auf operntypische Singweisen und fordern die Sänger und Sängerinnen auf, ihre Stimmen zu zeigen. Dennoch gibt es das kleine musikalische Extra in den Stücken, das aus meiner Geschichte als Pop und Jazzmusikerin, aber auch als Theatermusikerin auf der Bühne kommt und der Musik einen eigenen populären Charakter gibt.

Nachvollziehbare Musik, die trotzdem überraschend und unvorhersehbar bleibt. Die Musik, ihre Rhythmik, ihre Klangstruktur und die Vorgaben für das Zusammenspiel unter den MusikerInnen und SängerInnen sind geprägt von einem transparentem reduzierten Kompositionsstil. Jedes Thema hat seinen eigenen kleinen "Hit-Charakter" und seine eigene Atmosphäre ("Verschwörerlied", "Chor der Katzen", "Barkarole der Gierigen"). Die Musik koloriert die Figuren in ihrer Rolle und gibt ihnen mit stimmungsvollen Vorspielen die Möglichkeit, den eigenen Auftritt auch szenisch vorzubereiten ("Arie der Henne Kratzfuss", "Streitduett Isegrim und Reineke", "Kalas Hit").

Die Kinderchöre sind für die Kinder im Publikum manches Mal zum Mitsingen geeignet ("Chor vom Auszug der Tiere"), ein andres Mal geben sie dem Kinderchor Raum für eine große Performance ("Pfingstlied", "Schlussgesang"). Auch die Sprache Goethes ist für eine Kinderoper-Musik eine Herausforderung und gerade darin bestand für mich der Reiz. Goethes Text, der für die Lieder von dem Librettisten Sascha von Donat bearbeitet wurde, wollte ich musikalisch respektieren. In der kompositorischen Umsetzung wird er singbar und bleibt verständlich. Ziel war es, dem Sprachduktus Goethes Melodien zu geben, die die Sprache zwar belassen aber den Text durch die Musik ins heute holen."

 

Ulrike Haage, Berlin im Januar 2011

 

Die Opernwerkstatt am Rhein

 

Die Opernwerkstatt am Rhein präsentiert Musiktheater auf neuen Wegen. Ziel ist es, die Zuschauer zu überraschen, Oper mit Kabarett zu verbinden und freche Produktionen auf die Beine zu stellen. Dabei verfolgt die Opernwerkstatt drei Schwerpunkte:

1. Kinderopern

Auf unterhaltsame Weise führt die Opernwerkstatt am Rhein die nächste Generation an bekannte Stoffe der Oper und Literatur heran. Gerade Kindern, die zum allerersten Mal ein Musiktheaterstück erleben, wollen wir ein tolles erstes Theatererlebnis schaffen. Im Anschluss an alle Kinderopern gibt es Gespräche im Foyer, damit die Kinder den Sängern ihre Fragen zum Stück und zur Schauspielerei direkt stellen können.

2. Musiktheater für Erwachsene

Wir räumen auf mit den Vorurteilen, dass Oper konservativ, steif und ernst ist. Die Stücke der Opernwerkstatt am Rhein verbinden Musiktheater mit Comedy, Kabarett, Tanz- und Improvisationstheater. Es werden jedes Mal neue Wege beschritten, weshalb sich die Opernwerkstatt am Rhein in keine Schublade stecken lassen kann. Einzige Gemeinsamkeit: Alle Stücke ziehen durch ihre Unmittelbarkeit und Direktheit das Publikum in ihren Bann.

Die Opernwerkstatt am Rhein ist nicht nur dem Namen nach eine Werkstatt. Nicht nur weil hier Nachwuchstalente geschmiedet werden. Vielmehr weil kreative Arbeit nicht darin bestehen kann, ein bekanntes Stück zum tausendsten Mal zu reproduzieren. Um die Stoffe lebendig zu halten, schaffen wir neue Bearbeitungen, fügen Elemente aus anderen Sparten in die Arbeit ein. Vor allen Dingen aber ist bei uns die Premiere eines Stückes nicht der Abschluss der künstlerischen Entwicklung, sondern erst der Anfang.

 

Die Opernwerkstatt am Rhein e.V. ist ein Tourneetheater mit Sitz in Hürth und Probebühne in Köln. Bundesweit gibt es ungefähr 60 Auftritte im Jahr.

Weitere Informationen unter www.opernwerkstatt-am-rhein.de

 

Musik: Ulrike Haage

Ulrike Haage erhielt 2003 als erste Frau und jüngste Preisträgerin den Deutschen Jazzpreis. Sie bildete zusammen mit Katharina Franck über viele Jahre das Herzstück der Rainbirds und arbeitet nun als Komponistin und Klangkünstlerin. Sie brachte seche Soloalben heraus und komponierte viele Film- und Hörspielmusiken. "Reineke Fuchs" ist ihre erste Oper.

 

Libretto: Sascha von Donat

Sascha von Donat, Künstlerischer Leiter der Opernwerkstatt am Rhein, war drei Jahre Persönlicher Referent von Dr. Gerard Mortier bei den Salzburger Festspielen. Als Regisseur inszenierte er u.a. am Capitol Theater Düsseldorf, am Stadttheater Bielefeld und am Alten Schauspielhaus Stuttgart. Beim WDR führt Sascha von Donat Regie bei den Lilipuz-Familienkonzerten, wo er u.a. mit Rufus Beck, Ulrich Noethen, Anke Engelke, dem Rundfunkorchester, dem Sinfonieorchester, dem Chor und der WDR Big Band zusammenarbeitete.

 

Hürth-Besetzung:

 

Reineke Fuchs: Stephanie Woodling

Wolf Isegrim: Peter Schoenaker

König Nobel: Andrew Young

Kater Hinze: Ruth Volpert

Bär Braun: Peter Kellner

Dachs Grimbart: Jürgen Hahn

Kala Känguru: Annette Regnitter

Henne Kratzfuß/Königin Fière: Katharina Ajyba

 

Kinderchor der und der Josef Metternich Musikschule Hürth (Leitung: Cornelia Deuter)

und der Auftakt Musikschule Hürth (Leitung: Veronika Metzger)

 

Piano: Irina Benkowski

Klarinette/Saxophon: Stefan Karl Schmid

Cello: Joel Wieck

Schlagwerk/Vibraphon: Timafei Birukou

 

Regie: Tracy E. Lord

Musikalische Leitung: Irina Benkowski

Bühne: Thomas Pfau

Licht: Garlef Kessler

Kostüme: Claudia Radowski

Maske: Irene Wild



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Singen macht fröhlich, sympathisch, intelligent, leistungsfähig ... ach, es macht einfach Spaß!!!